«Leit-Währungen - Leitfaden der Geschichte»

Die Banken und ihre Schweiz

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Die Finanzmarktkrise hat die Schweiz besonders hart getroffen und die breite Öffentlichkeit aufgeschreckt. Finanzspritze, Bankgeheimnis, Klumpenrisiko zählen inzwischen zu viel diskutierten Begriffen und Themen. Doch wie konnte es zu dieser ausgeprägten Krise kommen? In prägnanter und klarer Sprache zeigt Peter Hablützel die Hintergründe auf und baut dabei auf seine langjährige, nahe Erfahrung im politischen Umfeld.

Erfolg und Bedeutung ihres Finanzplatzes gehören zur Identität der Schweiz. Seit den 1970er- und verstärkt seit den 1990er-Jahren haben die (Gross-)Banken die öffentliche Meinung der Schweiz immer stärker beeinflusst und die offizielle Schweiz für ihre gigantischen Expansionspläne gewinnen können.

Die Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben die Schweiz auf dem falschen Fuss erwischt. Denn ausgerechnet diese Krise macht uns zu dem, was wir eigentlich sind: ein kleines Land inmitten Europas, das existenziell vom internationalen Umfeld abhängig ist. Der nationale Mythos unserer politischen Unabhängigkeit wird demontiert.

 

Entwicklung des Finanzplatzes Schweiz

Der Autor analysiert die Entwicklung des Finanzplatzes. Geschickt kombiniert er ökonomische und sozial-wissenschaftliche Fragen, um die Finanzmarktkrise in grössere Zusammenhänge einzuordnen. Peter Hablützel plädiert dafür, die Chancen der Krise zu erkennen, das Bild der Schweiz ernsthaft zu überprüfen und neue Schritte in die Zukunft zu wagen. Unser Land muss kein Sonderling werden, sondern kann aus der selbst konstruierten Falle des Sonderfalls ausbrechen!

Peter Hablützel, Dr. phil., Studium der Geschichte, Politikwissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und des Staatsrechts, ist ein profunder Kenner des politischen Systems der Schweiz. Er hat in den letzten 30 Jahren vier schweizerische Finanzminister als direkte Vorgesetzte erlebt und war von 1989 bis 2005 Direktor des Eidgenössischen Personalamtes. Seit 2006 ist er Inhaber der Hablützel Consulting Bern.

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