«Sprechende Münzen»

Bitcoins – Währung oder Netzwerk?

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Einführung in die Bitcoin Ausstellung im MoneyMuseum Zürich

Die Ausstellung 2014 vermittelt Ihnen Folgendes:

  • Bitcoin ist nicht nur eine Währung, sondern vor allem ein Netzwerk.
  • Bitcoin ist wie eine Revolution gegen die heutige Geldpolitik; das Netzwerk könnte zum Anker eines neuen globalen Währungssystems werden.
  • Bas Bitcoin-Netzwerk wird für uns Konsumenten viele neue, nützliche Dienstleistungen bringen, die mit Datensicherheit zu tun haben.

 

Ziel der Bitcoin-Ausstellung im MoneyMuseum

Mein Name ist Jürg Conzett, Gründer des MoneyMuseums. Zusammen mit meinem Mitarbeiter Stephan Koncz erarbeitete ich die Ausstellung «Bitcoin» im MoneyMuseum. Beide von uns waren neu bei diesem Thema, aber unser Wissen ist gewachsen. Je mehr man sich mit Bitcoin beschäftigt, desto unendlicher scheint das Thema zu werden. In den nächsten drei Minuten stelle ich Ihnen Ziel und Zweck unserer Bitcoin-Ausstellung vor.

  • Warum Bitcoin? Bit bezeichnet eine kleinste Speicher-Einheit, coin suggeriert ein Zahlungsmittel. Ist Bitcoin demnach digitales Geld? Diese Schlussfolgerung greift zu kurz. Die Zukunft von Bitcoin liegt im Netzwerk, in den Dienstleistungen, die dieses Netzwerk hervorbringen kann, weniger im Zahlungsmittel. Der Geldaspekt liegt zur Zeit noch prominent im Vordergrund, aber nur weil die anderen Dienstleistungen noch nicht entwickelt sind.

  • Tatsächlich hat Bitcoin von Anfang an etwas zu tun gehabt mit Finanzen. Die Bitcoin-Bewegung hat ihre geistigen Wurzeln in der libertären Bewegung in Amerika, wo Geld und Werterhalt eine zentralere Bedeutung haben als in Europa. Die Amerikaner haben ihre Erfahrung gemacht mit der Lancierung von Komplementärwährungen wie Liberty Dollar; sie haben Erfahrung gemacht mit internetbasierten Tauschbörsen wie Napster. Beide Bewegungen basierten auf Eigeninitiative. Und die Unterdrückung dieser Bewegungen führte zur Überzeugung, dass nur ein dezentralisiertes Netzwerk sich gegen wirtschaftliche Interessensgruppen und gegen die Politik durchsetzen kann. Und das führte zum Bitcoin-Netzwerk – ein dezentrales, quasi-anonymes (oder pseudonymes) Netzwerk. Dieses Netzwerk umfasst heute, nur wenige Jahre nach Gründung, bereits über 2.000.000 Benutzer.

Zum Inhalt der Ausstellung: Es gibt drei Teile – der Finanzaspekt, der Technologieaspekt und der Konsumentenaspekt. Wir zeigen Ihnen, aus welchem Denken, in welcher Umwelt Bitcoin entstanden ist. Das ist der Finanzteil. Ein zweiter Themenkreis: Wie produziert man Bitcoins? Wie bewahrt man die erworbenen, digitalen Bitcoins sicher auf? Wie bezahlt man damit? Das ist der Technologieteil. Und schliesslich die Frage: Was nützt mir Bitcoin? Wo kann ich Bitcoins ausgeben? Das ist der Konsumententeil.

 

 

Bitcoin-Ausstellung im MoneyMuseum Zürich

Was lernen Sie in der Bitcoin-Ausstellung?

Erstens: Alternative Geldsysteme liegen im Trend und Sie werden damit unweigerlich konfrontiert; gemeint ist nicht die historische Übersicht im MoneyMuseum, wo wir die einzelnen Währungen beschreiben. Bitcoin könnte die Alternative zu Gold werden, als Anker für ein neues globales Währungssystem. Das ist eine gewaltige Aufgabe. Zweitens: Bitcoin wird zur Zeit ausschliesslich als Währung wahrgenommen, als «coin» in bitcoin. Aber die Zukunft liegt im Bitcoi-Netzwerk. Mit der Zeit werden Sie nicht nur Geld transferieren können, sondern wichtige Dokumente, digitale Schlüssel, Vertragserfüllungen verwalten. Und das ist erst der Anfang. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt – die Ausstellung wird Ihnen das nötige Grundwissen vermitteln.

 Ich habe Ihnen Folgendes vermittelt:

  1. Bitcoin ist nicht nur eine Währung, sondern vor allem ein Netzwerk.
  2. Bitcoin ist wie eine Revolution gegen die heutige Geldpolitik; das Netzwerk könnte zum Anker eines neuen globalen Währungssystems werden.
  3. Das Bitcoin-Netzwerk wird für uns Konsumenten viele neue, nützliche Dienstleistungen bringen, die mit Datensicherheit zu tun haben.

Die Bitcoin-Ausstellung bietet Ihnen dazu ein Grundwissen, zentral an einem Ort.

 

Zu den Ausstellungs-Unterlagen