Floral ornament in analogy to fibonacci rules

«Ohne Geld – wie soll das gehen?»

Mode auf Münzen: Kleidung

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Stater: Prinzessin Europa sitzt auf einer Platane, ca. 300 v. Chr.

Von Carol Schwyzer, © MoneyMuseum

«Mode ist nicht nur eine Frage der Kleidung. Mode hat etwas mit den Ideen zu tun, damit, wie wir leben», meinte der Schriftsteller Oscar Wilde (*1854, †1900). Mode ist Teil unserer Kultur: Sie spiegelt die sozialen Gegebenheiten und den Zeitgeist einer Epoche.
Kleider gehören seit Urzeiten zur Geschichte des Menschen. Als zweite Haut schützen sie vor Hitze oder Kälte und anderen Umwelteinflüssen. Darüber hinaus erlauben sie dem Einzelnen, seine Erscheinung in Szene zu setzen oder sie zu verändern. Schon Ötzi, der 5300 Jahre alte Mann aus dem Eis, trug eine Ziegenfelljacke, deren helle und dunkle Streifen optisch wirkungsvoll kombiniert sind.
Kleider sind eben nicht nur nützlich; durch sie kann man gefallen, verführen, imponieren oder seine Zugehörigkeit zu einer Gruppe dokumentieren.
Bis ins 20. Jahrhundert war Mode eine Sache der gehobenen Schichten. Mit ihr konnten sich die Mächtigen und Einflussreichen gebührend präsentieren und von der Masse abgrenzen. Inzwischen scheint Mode – dank Massenproduktion – demokratischer geworden zu sein. Die feinen Unterschiede in Material und Verarbeitung gibt es aber immer noch. Wie Mode sich im Münzbild wandelte, zeigt diese Bildertour.

Mode auf Münzen: Kleidung