«Leit-Währungen - Leitfaden der Geschichte»

Königreich England, Wilhelm I. der Eroberer, Penny

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Königreich England, Wilhelm I. der Eroberer, Penny (obverse) Königreich England, Wilhelm I. der Eroberer, Penny (reverse)

Nach dem Tod von Eduard dem Bekenner erhob Herzog Wilhelm von der Normandie Anspruch auf das angelsächsische Königtum. In der Schlacht bei Hastings besiegte er im Jahr 1066 den letzten angelsächsischen König, Harald II. Wilhelm der Eroberer (1066-1087) baute in England einen effizienten Staatsapparat auf. Er übernahm das englische Münzsystem unverändert und beliess sogar das englische Personal im Amt, wie aus den angelsächsischen Namen seiner Münzmeister hervorgeht – der Meister, der auf diesem Penny genannt wird, hiess Aelfwine. Nur eine einzige Veränderung nahm Wilhelm vor: Er setzte das Gewicht des Pennys auf 22,5 Gran (1,57 Gramm) fest, und dabei blieb es in den nächsten 200 Jahren. Dieser Stabilität verdankt der englische Penny wohl die Bezeichnung «Sterling», denn «steor» war ein angelsächsisches Wort, das «fest» oder «stabil» bedeutete.

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