«Publikationen zur Geldgeschichte»

Königreich Makedonien, Alexander III. der Grosse im Namen von Philipp II., Stater

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Königreich Makedonien, Alexander III. der Grosse im Namen von Philipp II., Stater (obverse) Königreich Makedonien, Alexander III. der Grosse im Namen von Philipp II., Stater (reverse)

König Philipp II. hatte Makedonien in jahrzehntelangen Kämpfen zur vorherrschenden Macht in Griechenland gemacht. Im Sommer 336 v. Chr. wurde er ermordet und sein Sohn Alexander, später der Grosse genannt, übernahm die Regierung (bis 323 v. Chr.). Diese Münze wurde ein Jahr vor Alexanders Tod geprägt; sie zeigt ein schönes Bild des Gottes Apollo.

Die Münze ist ein sogenannter Philipp-Stater, weil schon Alexanders Vater Philipp sie für diplomatische Zwecke – d. h. als Bestechungsgelder – und zur Bezahlung seiner Söldner hatte prägen lassen. Diese Söldner, unter ihnen viele Kelten aus Nord- und Mitteleuropa, brachten die Philipp-Statere später in ihrer Heimat in Umlauf. So wurden diese Statere noch lange nach Philipps Tod weitergeprägt, nicht nur von Alexander und seinen Nachfolgern, sondern auch von den Kelten, die sie in grosser Zahl kopierten.

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