«Historische Karten»

Kaiserreich China, Qing-Dynastie, Sycee Yuan bao, Wert 10 Tael

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Kaiserreich China, Qing-Dynastie, Sycee Yuan bao, Wert 10 Tael (obverse) Kaiserreich China, Qing-Dynastie, Sycee Yuan bao, Wert 10 Tael (reverse)

Dieser Silberbarren in «Bootsform», chinesisch «yuan bao» genannt, stammt aus der Zeit der Qing-Dynastie (1644-1911). In den ersten 100 Jahren unter den Qing-Kaisern wurde Silber weitgehend in Barrenform benutzt. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts strömten dann ausländische Silbermünzen in grossen Mengen ins Land: Den in Europa so begehrten chinesischen Gütern wie Seide, Tee und Porzellan standen zunächst keine von den Chinesinnen und Chinesen besonders geschätzten Güter gegenüber – mit Ausnahme des Silbers, von dem die Ausländer dann auch ganze Schiffsladungen heranschafften. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann die Qing-Regierung, selber Silbermünzen zu prägen; Silberbarren spielten aber bis 1933 eine wichtige Rolle im innerchinesischen Zahlungsverkehr.

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