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«Mehr Geld, mehr Wohlstand?»

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«Chinas Münzgeschichte»

Die neue DVD des MoneyMuseums

17.06.2009

Ihr Aussehen mutet so exotisch an wie das Gehäuse einer Meeresschnecke oder so verspielt wie das Zubehör einer (chinesischen) Puppenstube, dann wieder so vertraut wie hiesiges Geld. Ja, China hat im Lauf seiner jahrtausendealten Geschichte mannigfache Geldformen hervorgebracht: Gelder aus Holz, vor allem aber Bronze und später auch Silber; lokale Gelder, die neben anderen umliefen, oder Gelder, die zur Bezahlung grösserer Summen sowie im internationalen Handel zum Einsatz kamen – und nicht zuletzt Papiergeld, das wie das Papier ebenfalls eine chinesische Erfindung ist.

Eine der berühmtesten chinesischen Münzen ist die Käschmünze mit ihrem charakteristischen quadratischen Loch in der Mitte, das die Erde symbolisiert, während ihre Rundheit für den Himmel steht. Diese Münze lief im Land des Drachen jahrhundertelang um und bescherte seinem Geldwesen – zusammen mit der ebenfalls sehr langlebigen Kauri – eine unvergleichliche Stabilität.

Wie fast alles Geld nun so transportiert auch das chinesische Botschaften: Botschaften über Macht und Ohnmacht, Eroberungen und Niederlagen. Davon erzählt die DVD hier, in welchem Dagmar Lorenz, die Autorin, einzelne historische Ereignisse persönlich kommentiert.

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