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«Ohne Geld – wie soll das gehen?»

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Das MoneyMuseum hat eine eigene Währung

Die neue Geldmaschine des MoneyMuseums

07.07.2011

Was gerade in heutiger Zeit so praktisch wäre – nämlich einen Goldesel oder die Lizenz zum Gelddrucken zu besitzen –, kann leider auch das MoneyMuseum nicht bieten. Der Münzautomat, die neue Attraktion an der Hadlaubstrasse, macht aber garantiert mehr aus Ihrem Geld.

Was es dazu braucht, ist ein simpler 20-Räppler. Diesen können Sie per Automat mit der Währung des MoneyMuseums überprägen lassen. Die Währung gibt es in vier verschiedenen Ausführungen: als MoneyMuseums-Taler, als Hans-im-Glück-Taler, als Geldmachertaler und als 1-Europ-Münze. Der Wert aller Münzsorten ist der gleiche – nämlich stolze 10 Franken und damit 50 mal mehr, als Sie investiert haben!

Mit der neuen Währung können Sie im MoneyMuseum auch gleich bezahlen. Denn jeder Artikel, der 10 Franken kostet, kann mit einem Taler oder einer Europ-Münze gekauft werden. Dazu gehören alle Hörspiel- und Lieder-CDs, die DVDs und einige Publikationen. Besuchen Sie die Sunflower-Mediathek und informieren Sie sich über die verfügbaren Titel.

Der Münzautomat ist also nicht bloss ein Gerät zum Spielen. Und er hat einen historischen Hintergrund. Schon zu früheren, vor allem antiken und mittelalterlichen Zeiten griff manche Münzautorität gerne auf die Methode zurück, ältere Münzen mit einem neuen Bild zu überprägen. Nicht selten blieb dabei das alte unter dem neuen Münzbild sichtbar. Der Vorteil dieser Geldgewinnung liegt auf der Hand, schliesslich liessen sich so Zeit und Kosten für das Einschmelzen und Herstellen neuer Schrötlinge sparen. Zu den ökonomischen Gründen kam gelegentlich noch ein machtpolitischer hinzu: dann nämlich, wenn ein Eroberer das Geld der Eroberten mit eigenem Stempel überprägen liess, um ihnen zu zeigen, wer der neue Herr im Haus war ...

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