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«Wozu zwingt Geld?»

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Die Lange Nacht des MoneyMuseums 2011

03.09.2011

«Wild!», so lautet das Motto der diesjährigen Museumsnacht in Zürich. Auch das MoneyMuseum macht am 3. September mit und zeigt Ihnen in seinem Programm die wilden Seiten von Geld. Zum Beispiel in der Führung zu Münzbildern aus der griechischen und römischen Antike, die so manchen Stempelschneider als wilden Künstler offenbart. Oder in der Präsentation traditioneller Zahlungsmittel aus Afrika, Asien und Ozeanien, die Geld von Völkern vorstellt, welche früher häufig als Wilde bezeichnet wurden. Von faszinierender Wild- und Schönheit sind auch deren Gelder. Und zwar nicht nur jene, die von «wilden» Tieren stammen wie beispielsweise die Schneckengehäuse, Eberzähne und Vogelfedern.

Wild könnte es auch bei der Einführung ins Münzenprägen zugehen. Denn die Besucherinnen und Besucher erfahren dabei nicht nur Interessantes aus der Münzprägegeschichte, sondern dürfen selber in Aktion treten. Das Hammerprägewerk z. B. lässt sie erleben, wie schweisstreibend das Prägen von Münzen in vorindustrieller Zeit war. Und am neuen Münzautomaten können sie einen 20-Räppler mit Motiven der MoneyMuseums-Währung überprägen lassen, mit welcher im Museum gleich eingekauft werden kann.

Der Alltag einer Arbeiterin um 1900 indes war alles andere als wild, sondern einfach nur hart. Trotzdem darf eine Führung zur aktuellen Sonderausstellung – einer Hommage an Verena Conzett, die Urgrossmutter des Museumsgründers – nicht fehlen.

Besuchen Sie das MoneyMuseum in der Langen Nacht und entdecken Sie, wie viel Wildheit in ihm steckt!

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