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«Lydia Welti-Escher (*1858, †1891): Ein gesellschaftspolitisches Drama – neue Erkenntnisse»

Ein Vortrag des MoneyMuseums zum Thema «Frau und Macht»

26.05.2009

Sie gehörte zu den reichsten Schweizerinnen des 19. Jahrhunderts, war früh selbständig, eine selbstbewusste Persönlichkeit und Stütze ihres Vaters wie Fördererin von Kunst und Künstlern – doch letztlich war sie eine tragische Gestalt, die schon mit 33 Jahren den Freitod wählte.

Gemeint ist Lydia Welti-Escher, deren dramatisches Schicksal der Historiker Joseph Jung in seinem Vortrag zur Reihe «Frau und Macht» am 26. Mai nachzeichnet und dabei nicht zuletzt eine Geschichte von weiblicher Ohnmacht und männlicher Macht erzählt.

Basis des Vortrags ist eine Publikation des Referenten, in welcher er – der bereits eine umfangreiche Biografie über Alfred Escher verfasst hat – nun dessen Tochter in den Mittelpunkt stellt. Damit schärft Joseph Jung sein Profil als Escher-Experte und Kenner des schweizerischen 19. Jahrhunderts.

Bild: Porträt von Lydia Welti-Escher. Gemälde von Karl Stauffer-Bern von 1886. Quelle: Wikipedia.org/Parpan05

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