Floral ornament in analogy to fibonacci rules

«Was bewirkt Geld?»

Archiv der Newsmeldungen

«Menschengesichter»

Die neue Publikation des MoneyMuseums

21.03.2005

Im wunderschön illustrierten neuen Bildband des MoneyMuseums verfolgt die Numismatikerin und Historikerin Ursula Kampmann die Geschichte von Münzporträts seit ihren Anfängen bis heute.

Die Ehre, auf Geldstücken abgebildet zu werden, war zuerst ein Privileg der Götter. Würdig genug, ihnen als Mensch zu folgen, war über Jahrhunderte hinweg nur, wer (Regierungs-)Macht besass. Mit dem Niedergang der Monarchien und dem Erstarken der Nationalstaaten erweiterte sich der Reigen der Porträtierten dann entscheidend: nämlich um Allegorien, die nicht mehr für die Macht eines einzelnen Menschen standen, sondern für die Stärke und Identität eines ganzen Landes. Gerade in noch jungen Staaten sollte damit nicht zuletzt der innere Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger gefördert werden.

Ein Beispiel dafür ist das «Vreneli» auf früheren Schweizer Goldmünzen. Denn obwohl einer Frau aus Fleisch und Blut nachgebildet, sollte es gemäss den Auflagen des Eidgenössische Finanzdepartements «durch allegorische oder historisch-symbolische Darstellung der Schweiz die Helvetia zum allgemein-verständlichen Ausdruck» bringen.

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