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«Ohne Geld – wie soll das gehen?»

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Vernissage zum Buch «Die Tyrannei des Geldes»

Eine Veranstaltung des MoneyMuseums zur aktuellen Sonderausstellung

18.09.2012

«Das Jagdfieber nach dem schnellen Gewinn grassiert in ganz Europa, alles erliegt den Verlockungen des grossen Glücksspiels», notiert Henri-Fréderic Amiel am 14. Mai 1867 verdrossen in seinem Tagebuch. Der Genfer Gelehrte weiss, was es heisst, in einer Krisenzeit zu leben. Seine Gedanken und Beobachtungen zu wirtschaftlichen und sozialen Themen, zur Stadt und Epoche, in der er lebt, schreibt er Tag für Tag in sein «Journal intime». Am Ende umfasst es gigantische 16'900 Seiten. Der Kulturhistoriker Hans Peter Treichler hat uns den Textkoloss im Buch «Die Tyrannei des Geldes» erschlossen. Es ist das faszinierende Porträt eines blitzgescheiten Bürgers und seiner Zeit, in der sich unsere vielfältig spiegelt. An der Vernissage vom 18. September wird es Ihnen vorgestellt.

Bild: Porträt von Henri-Frédéric Amiel. Zeichnung von Joseph Hornung von 1852. Quelle: Hans Peter Treichler: «Die Tyrannei des Geldes»

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