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«Zürcher Liebesbriefe»

Eine musikalisch-literarische Veranstaltung des MoneyMuseums

11.03.2010

Als Finanz- und Kulturstadt, ja sogar als Partystadt ist Zürich weit über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt. Aber als Stadt der Liebe? Als solche sehen sie wohl nicht einmal die Ortsansässigen. Dabei sind ausgerechnet hier die ältesten Liebesbriefe deutscher Sprache gefunden worden, Briefe, die vor über 700 Jahren geschrieben wurden. Seither sind unzählige weitere «Herzensgrüsse» in, von und nach Zürich verschickt worden. Der Germanist, Kulturhistoriker und Musiker Hans Peter Treichler hat in den Archiven gestöbert und ein paar besonders interessante Exemplare entdeckt.

Das bittersüsse Ergebnis seiner Recherchen trägt er zusammen mit Graziella Rossi und Helmut Vogel am 11. und 12. März im MoneyMuseum Hadlaubstrasse vor. Die literarisch-musikalische Parade führt dabei vom Zürcher Minnesänger Hadlaub bis zur Kabarettistin Elsie Attenhofer und zeigt, dass die Liebe – obzwar eine Himmelsmacht – letztlich doch ein überaus irdisch-menschliches Phänomen bleibt.

Wie schon zu den bisherigen Liederabenden der drei Interpreten, die unter der Ägide des MoneyMuseums stattgefunden haben, erscheint übrigens auch zu diesem eine CD. Sie wird ab dem 11. März im MoneyMuseum sowie in der Sunflower-Mediathek verfügbar sein.

Bild: Eine Briefschreiberin im Dialog mit einer Klavierspielerin. Gemälde von Albert Keller. Quelle: Hans Peter Treichler: «Zürcher Liebesbriefe» (CD-Booklet)

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