Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. beherrschten die Kelten weite Teile Europas. Auf ihren Kriegszügen kreuzten sie die Klingen mit Etruskern, Römern und Griechen, als Söldner dienten sie unter Philipp II. und Alexander dem Grossen. Auf ihren Feldzügen begegneten die Kelten exotischen Dingen – zum Beispiel Münzen.
Zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. begannen die Kelten, eigene Münzen zu prägen. Zunächst waren diese Ausgaben Kopien von griechischem, römischem oder anderem Geld. Doch bald begannen die Kelten, die griechischen und römischen Motive nach eigenem Geschmack und eigener Mode abzuwandeln. Durch reine Abstraktion vermochten die keltischen Künstler die fremden Vorbilder in geradezu modern anmutende Kunstwerke umzuwandeln.