| Vor gut 500 Jahren wurde der Taler erfunden. |
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Erzherzog Sigmund von Tirol, genannt "der Münzreiche", ließ1486 erstmals eine ungewöhnlich große Münze prägen. Sie eröffnete eine Folge herrlicher Prägungen, die bei Numismatikern wegen des historischen Hintergrund, des meist exquisiten Stempelschnitts und der Seltenheit heiss begehrt sind und hoch bezahlt werden. Es
dauerte nach dem Ableben des auf grossem Fuss lebenden Fürsten im Jahr
1496 noch ein Menschenalter, bis das Guldengroschen, Moneta Nova, Neue
Münze, Großer Pfennig oder Uncialis Ausserhalb des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation bekamen die hochwertigen Münze in Anlehnung an den Joachimsthaler den Namen Joachimik, Jocondale oder Jefimok, in den Vereinigten Staaten von |
Amerika bürgerte sich im ausgehenden 18. Jh. die Bezeichnung Dollar ein. Der legendäre Guldiner von 1486 zeigt den stehenden Erzherzog mit den Insignien seiner Würde - Krone, Zepter und Schwert, flankiert von zwei Wappen, auf der Rückseite erscheint der Fürst als Reiter im Wappenkranz. Die Vorderseite nimmt Bezug auf die ähnlich gestalteten Goldgulden und signalisiert damit, daß beide Münzen trotz unterschiedlicher Metalle wertgleich sind besitzen.
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