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| Die modernen Nationalökonomen
und Funktionalisten gehen anders vor. Richard Kern definiert Geld so: "Das Geld ist nicht Gegenstand der Wirtschaft, sondern ein Mittel ihrer Organisation; es steht zwischen Produktion und Verbrauch bzw. zwischen Güterangebot und Güternachfrage. Die Menge des im Zusammenhang mit der Gütererzeugung ausgegebenen Geldes (Geld im weitesten Sinne) entspricht der Menge der erzeugten Güter." |
Seiner Ansicht nach gibt es derzeit keine allgemeine, einheitlich angewandte Definition von Geld. Die heutigen Nationalökonomen halten es daher für sinnvoller, Geld über seine Funktion zu definieren, nämlich als "Medium im Bereich der Wirtschaft, das, ohne selbst Gut zu sein, den Anspruch auf Güter oder Leistungen verkörpert." Richard Kern, "Kleinen Geldlehre für jedermann", 1973 |
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