Römisches As aus Bronze

Bronze, eine Legierung aus 80-95% Kupfer und 5-20% Zinn, kommt seit der Antike als Münzmetall vor.

Sehr bekannt sind die rechteckigen Bronzeplatten der Römer, auf denen ein Rind, ein Elefant oder ein Pferd zu sehen war. Diese Bronzeplatten nannten die Römer Aes signatum "gezeichnete Bronze". Diese Platten wurden nicht geprägt, sondern gegossen. Sie werden als Übergangsformen zwischen Aes rude ("rohe Bronzestücke") und Aes grave ("schwere Bronzestücke") angesehen.

Aes signatum-Platten stellte man von 425-275 v. Chr. her. Sie wogen 1800 g.

Bronze war auch sehr gut geeignet, um daraus gegossene Münzen herzustellen. Eine besonders zinnhaltige Bronze, die zur Münzherstellung Verwendung fand, ist der sogenannte Potin.

Man nennt den Potin auch Weissbronze. In der Antike, besonders im westkeltischen Münzbereich, hat man Münzen aus solchem Metall geprägt.