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Mittelalter

  • Brakteaten – die dünnsten Münzen der Geldgeschichte (Brakteaten waren zweifellos die eigenartigste und interessanteste Erscheinung im Münzwesen des deutschen Mittelalters.) 
  • Der Denar – auch im Mittelalter die Basis des Alltagsgeldes (Im Frankenreich nannte man die Münze «Denier», in Italien «Denaro», im deutschen Sprachraum «Pfennig», in England «Penny» – dem Wesen nach handelte es sich jedoch immer um den Denar, die Silbermünze aus dem alten Rom.) 
  • Eine dicke Münze – Der Grosso Groschen (Weil der entwertete Denar oder Pfennig zu Beginn des 13. Jahrhunderts den Bedürfnissen der wachsenden Städte Oberitaliens nicht mehr genügte, prägten sie eine grössere Münze aus reinem Silber, den Grosso, zu deutsch: dicke Münze.)  
  • Der Fiorino d’oro – die erste internationale Goldmünze Europas (Eine gelungene Sache reizt immer zum Nachahmen. So auch der Fiorino d’oro, die erste Goldmünze, die die Stadtrepublik Florenz 1252 ausgab. Grund genug, sie näher kennen zu lernen.) 
  • Der Solidus – Der Dollar des Mittelalters (Nirgendwo gab es eine Münze, die mit dem Solidus aus Byzanz verglichen werden konnte. Über 700 Jahre lang in Gewicht und Reinheit unverändert geprägt, war der Solidus die wichtigste Handelsmünze von Europa bis Asien – der Dollar des Mittelalters.) 
  • Münzen ohne Bilder – islamisches Geld («Du sollst dir kein Bildnis machen», heisst es im Alten Testament. Während die meisten christlichen Kirchen das Abbildungsverbot nicht beachten, halten sich Juden und Muslime weitgehend daran. So trugen denn die islamischen Münzen während Jahrhunderten religiöse Verse) 
  • Die Familie de’ Medici und ihr Florenz (Bis ins 11. Jahrhundert waren in Florenz die grundbesitzenden Adelsfamilien an der Macht. Doch mit dem Aufkommen von Handel und Gewerbe formierte sich eine neue Elite, die durch die Marktwirtschaft zu Reichtum gekommen war.) 
  • Münzen vom Fuss des Ätna (Die moderne Stadt Catania am Fuss des Vulkans Ätna auf Sizilien hat eine turbulente Geschichte. Unter dem Namen «Katane» wurde die Stadt im 8. Jahrhundert v. Chr. vom sizilischen Naxos aus gegründet. Katanes Schicksal war bis in die Neuzeit vom Ätna bestimmt, dem es die Fruchtbarkeit seines Umlandes verdankte, aber auch die Verwüstungen.)
  • Währungen des Mittelalters (Dass das Mittelalter eine finstere Zeit sei, ist ein verbreitetes Vorurteil. Dabei ist es für viele vor allem eine unbekannte Zeit, eine Zeit, von der sie wenig wissen. Wer sich jedoch daran macht, das Mittelalter zu erhellen, wird entdecken, wie vielfältig diese Epoche und das Wirken seiner Menschen war. Ein Medium, das dies besonders gut bezeugt, sind Münzen und Währungen. Und davon gab es im Mittelalter viele.) 
  • Geld- und Tauschhandel im Mittelalter (Wenn man versucht, die heutige Wirtschaft zu erfassen, wünscht man sich schnell ins Mittelalter zurück, als man für seinen sehr realen Sack Getreide ein sehr reales Messer oder ein Paar neue Schuhe bekam. Oder eben einige Silber- oder gar Goldmünzen, deren aufgeprägter Wert zum Glück ihrem realen Materialwert entsprach. Aber war das wirklich so übersichtlich – und vor allem, das ganze Mittelalter hindurch?)
  • Rechenpfennige (Wie berechnete ein Kaufmann seine Zinserträge, als die arabischen Zahlen – welche im Gegensatz zu den römischen Ziffern auch Bruchwerte darstellen können – noch unbekannt waren im europäischen Raum? In dieser kleinen Tour d'horizon durch die abendländische Geschichte des Zählens und Rechnens finden sich Antworten auf diese Frage.)
  • Stadtfinanzen (Städte sind spannungsreiche Lebensräume. Denn von ihren Angeboten profitiert in der Regel auch das Umland gerne, ihre Bedürfnisse allerdings stossen ausserhalb urbaner Grenzen oft auf taube Ohren. Das zeigt sich gerade in Sachen Finanzen meist besonders klar. Wie war das im Mittelalter?)

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