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Neuzeit

  • Der Taler – die Handelsmünze des 16. Jahrhunderts (Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erlaubten Neuerungen im Bergbau eine intensivere Ausbeute der europäischen Silberminen. Nun konnte der Mangel an Goldmünzen durch Prägung von grossen Silbermünzen begegnet werden. Die neuen Silbermünzen wurden anfänglich noch als Guldengroschen, Guldiner oder Guldentaler bezeichnet.)
  • Die Schweizerischen Reservebanknoten (Reservebanknoten wurden vorbereitet, um notfalls das gesamte umlaufende Schweizer Papiergeld innerhalb kürzester Frist ersetzen zu können.)
  • Geld im neuzeitlichen Japan (Ab etwa 1600, mit Beginn der Neuzeit, trat eine radikale Kehrtwende in Japan ein. Unter der Regierung der Tokugawa-Schogune schottete sich das Inselreich fast vollständig von der Aussenwelt ab. In dieser Zeit entwickelte sich eine eigenständige japanische Kultur – und ein eigenes Münzsystem.) 
  • Salzburg – Kleinod im Römisch-Deutschen Reich (Wer heute Salzburg sagt, denkt an Mozart-Kugeln, Salzburger Nockerln oder die internationalen Musik- Festspiele – und vielleicht ans Salz des nahen Bergs. Doch die kleine fürstliche Handelsstadt war schon früher reich an Kultur, Kunst – und an Münzen. Niemand ringsherum, der so perfekt Münzen prägte.) 
  • Allmächtiger Dollar (Die Geschichte des amerikanischen Dollars, geschrieben von Marcus Junkelmann fürs MoneyMuseum.)
  • Münzen der Helvetischen Republik (Als Folge der französischen Revolution brach Ende des 18. Jahrhunderts die Alte Eidgenossenschaft zusammen. Die Helvetik nahm sich auch des Münzwesens an. Den einzelnen Ständen wurde das Münzrecht aberkannt und in die Hände des zentral geführten Staates gelegt.) 
  • Die Grosse Nation und ihre Münzgeschichte (So vielfältig wie das heutige Völkergemisch in Frankreich so ist auch seine Münzgeschichte. Denn ob Denier, Gros, Ecu, Franc, Louis d’or oder Napoleon – diese Münzen zirkulierten einst in ganz Europa). 
  • Schweizerische Bundesmünzen – solide und bewährt (In der EU steht die Schweiz abseits. Eine Währungsunion hat aber auch sie erlebt. Denn mit einem Schlag setzte die erste Bundesverfassung von 1848 dem zersplitterten Münzwesen der alten Schweiz ein Ende.)  
  • Die Zürcher und ihr Geld – Münzprägung an der Limmat (Wer mit dem Zug in den Hauptbahnhof von Zürich einfährt, kommt an einem Haus vorbei, auf dessen Fassade ein Graffitikünstler «Zürich» in «Zureich» verwandelt hat. Tatsächlich ist der Wohlstand in Zürich heute überall präsent. Was die alten Münzen von der Stadt am See so alles zu berichten wissen, erfahren Sie in dieser Münztour.) 
  • Chinas Weg in die Moderne (Rauchende Fabrikschlote, sprunghaftes Wachstum von Industrie, Handel und Konsum – das sind Kennzeichen der westlichen Moderne seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Ganz anders in China: Hier war der Aufbruch in ein neues Zeitalter nicht an die Zeichen des Aufschwungs, sondern an jene des wirtschaftlichen Niedergangs geknüpft. Und nicht die Entwicklung der Industrie stand hier am Anfang der Moderne, sondern der Handel mit Rauschgift.)  
  • Ein Steifzug durch Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika (Als die ersten Europäer an den amerikanischen Küsten landeten, waren dort bereits differenzierte Geldsysteme in Gebrauch. In Nordamerika waren bestimmte Häute und Muscheln weit verbreitet. Biberpelze zum Beispiel dienten von Alaska über Kanada und weite Teile der Vereinigten Staaten als Währungseinheit, und die Felle von anderen Tieren bildeten Vielfache oder Teilstücke davon. Die Neuankömmlinge übernahmen diese Geldsformen – im Handel mit den Indianern, aber auch im Handel untereinander.)
  • Englands Münzgeschichte – weg vom Kontinent, hin zur Isolation (England frönte seiner Splendid Isolation nicht seit jeher und gab einst viel dafür, auch ein Stück Europa zu bekommen. Das zeigt schon die britische Münzgeschichte: Zu ihren Ahnen zählen kontinentale Berühmtheiten wie der Denar, der Pfennig und der Groschen.) 
  • Zürich auf seinen Talern (Wie in vielen reformierten Republiken stellte sich auch für die Stadt Zürich das Problem, was auf den Zürcher Münzen abzubilden sei. Es gab weder Stadtheilige noch Fürsten. Die meisten Münzen zeigten das städtische Wappen, oft von ein oder zwei Löwen gehalten. Zwischen 1651 und 1790 setzte sich die Kaufmannsstadt an der Limmat oft auch selbst ins Münzbild: auf den Stadtansichtstalern.) 
  • Geld in Dänemark – von den Wipkingern bis heute (Erst im 5. und 6. Jahrhundert kam Edelmetall in grösseren Mengen nach Nordeuropa. Gold war bald besonders begehrt; es wurde jedoch nicht in Umlauf gebracht, sondern gesammelt und ehrfürchtig behütet. Noch heute künden Sagen von den Schätzen der Nordgermanen, so z. B. die Nibelungensage und das Lied von Beowulf.) 
  • England und sein Pfund (England war während der ersten 400 Jahre der christlichen Zeitrechnung eine römische Kolonie. Das Wort Pfund, englisch pound, kommt aus dem Lateinischen. Über die weitere Entwicklung der englischen Währung berichtet dieser Text.)
  • Geld in Schweden – von Gustav Wasa bis heute (In den skandinavischen Reichen begann man um das Jahr 1000, die ersten «nationalen» Münzen zu prägen. Eine nennenswerte Geldwirtschaft konnte sich jedoch vorerst nur in Dänemark durchsetzen. In Norwegen und Schweden hingegen wurde die Münzprägung bald wieder eingestellt. Als die Schweden 1523 unter Gustav I. Wasa ihre Unabhängigkeit erlangten, entwickelten sie schliesslich ein systematisch aufgebautes Münzwesen.) 
  • Banknoten als Visitenkarte der Schweiz (Banknoten sind mehr als blosse Währungswerte: Sie spiegeln Identität, Kultur, Geschichte und Selbstverständnis eines Landes. Die Auffassungen darüber, was die Besonderheit eines Landes ausmacht und wie es sich seinen Bürgern und der Welt präsentieren will, wandelt sich allerdings im Laufe der Zeit, wie die Entwicklung der Schweizer Banknoten von 1911 bis heute zeigt.) 
  • Währungen der Neuzeit (Wer im MoneyMuseum einen Blick auf neuzeitliche Währungen wirft, wird nicht nur einigen jener zwölf begegnen, die nun ihren Platz dem Euro räumen mussten, sondern auch manchen, die schon früher von der Geldbühne abgetreten sind: so nämlich dem Portugalöser, dem Jefimok und der Pistole. Hand aufs Herz: Wer hätte diese Währungen noch gekannt?) 
  • Geld Japan I – Die Kupfermünzen des alten Japan (Bis zum Ende des japanischen Mittelalters (ca. 1200–1600) war das Reich der aufgehenden Sonne ganz auf den grossen Nachbarn China ausgerichtet. Von hier übernahm man kulturelle, politische und wirtschaftliche Errungenschaften. Dazu gehörte auch das Geld.) 
  • Geld Japan II – Japans Weg zum Yen (Mit Beginn der Neuzeit trat im Reich der aufgehenden Sonne eine radikale Kehrtwende ein. Unter der Regierung der Tokugawa-Schogune (Edo-Periode, 1603–1867) schottete sich das Inselreich fast vollständig von der Aussenwelt ab. In dieser Zeit entwickelte sich eine eigenständige japanische Kultur – und ein eigenes Münzsystem). 
  • Geld Japan III – Der Yen (Das Jahr 1868 markierte den Wendepunkt: Mit der sog. Meiji-Ära (1868–1912) trat das Reich der aufgehenden Sonne in die Moderne ein. Es erfolgte eine rasante Umgestaltung des Staates nach westlichem Vorbild. Die unterschiedlichen japanischen Währungen wurden durch den neuen Yen ersetzt.) 
  • Die Renaissance in Bildern (Das humanistische Ideal der Renaissance hat die Welt grundlegend verändert. Es wurde zur Triebfeder der Aufklärung und der Moderne.) 
  • Euronoten (Eine Banknote ist Botschafterin ihres Landes: Sie zeigt dessen Identität und sie vertritt dessen ethische und kulturelle Werte. Dies muss auch für die Euronoten gelten.) 
  • Die grösste Geldfälscheraktion der Geschichte (Das Fälschen von Banknoten ist nicht neu in der Geschichte des Geldes. Auch nicht, dass sie in staatlichem Auftrag gefälscht werden. Lesen Sie hier die grösste Geldfälscheraktion der Geschichte). 
  • Die schönsten Banknoten der Schweiz (Banknoten sind die Visitenkarte eines jeden Landes. Das gilt für die acht Banknotenserien der Schweizerischen Nationalbank. Der Wandel der Schweiz, ihr Image und ihre Selbstdarstellung spiegeln sich in ihrer 100-jährigen Geschichte.) 
  • Die Globalisierung des Handels (Warum trinkt man in Grossbritannien eigentlich so viel Tee? Und seit wann? Lesen Sie über die Ursprünge der Globalisierung des Handels). 
  • Der Gulden und das Goldene Zeitalter (Im 17. Jahrhundert war Holland die wichtigste Handelsnation in der Alten Welt. Die führende Schicht der Kaufmannleute lebte im Überfluss, und der Gulden vergoldete das Leben einer Seefahrernation.)
  • Das Inkareich – Wirtschaftssystem ohne Geld (Als die Spanier 1532 in das Gebiet des heutigen Peru vordrangen, trafen sie auf das grösste Reich einheimischer Kulturen in Amerika.  Lesen Sie die Geschichte dieses Wirtschaftssystems ohne Geld.)
  • Das Japanisches Wunder: Der Weg Nippons in die Moderne (Die Wirtschaftsmacht Japan existiert nicht erst seit Jahrzehnten. Schon als die Industriestaaten Europas mit militärischer Gewalt ihre Kolonien in Asien und Afrika befestigten, gelang es dem fernöstlichen Inselstaat als einzigem Land mit einer nichtwestlichen Kultur den westlichen Grossmächten Paroli zu bieten. Schier unaufhaltsam vollzog sich der Aufstieg Japans zur Grossmacht in Ostasien.) 
  • John Law und sein Papiergeld (Zu behaupten, John Law habe das Papiergeld erfunden, wäre unrichtig. Das Neue an Laws Vorgehen war, nicht nur Edelmetalle, sondern auch Grundvermögen mit in der Zukunft liegenden Ertragsaussichten zur Deckung des Notenumlaufs heranzuziehen. Wie das ausging, lesen Sie hier).
  • Die Münzen Osteuropas (Der Blick auf die monetären Verhältnisse Osteuropas zeigt ein abwechslungsreiches Bild. Ein kurzer Blick zurück auf die Vergangenheit). 
  • Best of Europe II – Die schönsten Münzen Europas von der Renaissance bis zur Moderne (Hier zeige ich Ihnen die schönsten Münzen Europas von der Renaissance bis hin zur Moderne. Mit dem Siegeszug des Talers, der erfolgreichsten Grosssilbermünze aller Zeiten, haben die Stempelschneider nun endlich ausreichend Fläche zur Verfügung, um ihre Kunst unter Beweis zu stellen. 
  • Ein Stadtrundgang im 17. Jahrhundert (Woher wissen wir eigentlich, wie eine Stadt vor 400 Jahren ausgesehen hat? Begleiten Sie uns auf einen Stadtrundgang ...).
  • Der Welthandel im Banne des Peso (Nach der ersten Eroberungswelle stellten die Konquistadoren in Amerika rasch fest, dass das Eingeborenengold so gut wie versiegt war und die Edelmetalle auf dem Weg des Bergbaus gewonnnen werden mussten. Die Ausbeutung der entdeckten Silberminen begründeten den monetären Siegeszug des Peso, dessen Menge und globale Verbreitung den Aufschwung des Welthandels ermöglichten.) 
  • Der Westfälische Friede – Geburt der Toleranz (Toleranz als politisch, religiös und sozial notwendige Haltung entsteht im 17. Jahrhundert aus den Wirren des Dreissigjährigen Krieges. Im Westfälischen Frieden von 1648 erhält die Toleranz eine rechtliche Verankerung. Toleranz ist auch heute sehr gefragt. Ein Blick zurück in die Geschichte lohnt sich.) 
  • Zum russischen Geldsystem vom Kiewer Reich bis 1897 (Die Entwicklung des russischen Geldsystems bis hin zum Rubel hat eine lange Geschichte. Von Anton Seljak geschrieben fürs MoneyMuseum).

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