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Ausstellung

Der gerechte Preis – ökonomisches Denken im Mittelalter

Es geht bei dieser Ausstellung darum, ein Gegenmodell zu unserem modernen kapitalistischen Geld- und Wirschaftssystem zu zeigen, das auf völlig andern Werten und Voraussetzungen beruhte. Das führt zur Frage, wie ist unser Wirtschaftssystem entstanden, wie kommt das Geld in die europäische Wirtschaft und wie ist man damit umgegangen in einer Gesellschaft, in der plötzlich die Schere zwischen arm und reich viel weiter aufgeklafft wie in der mittelalterlichen Naturalwirtschaft. Was gibt es für Krisen; welche Lösungsmodelle hat man gefunden? Der Blick in die Vergangenheit hält uns einen Spiegel vor für unsere eigene Zeit.

Traditionelle Zahlungsmittel

Traditionelle Zahlungsmittel

Traditionelle Gesellschaften sind hierarchisch organisiert. Die Stellung einer Person und damit deren Prestige hängt nicht etwa davon ab, wie viel die Person besitzt, sondern davon, wie viele Gaben sie den anderen Mitgliedern der Gesellschaft übergeben hat.

Geld in der Römischen Republik

Die Verwaltung der römischen Republik basierte auf der Heeresorganisation. So war die zentrale Volksversammlung genauso wie das Heer organisiert. Alle großen Veränderungen des römischen Münzwesens lassen sich aus den Erfordernissen der Kriege erklären. Der Krieg gegen Hannibal brachte die größte Münzreform der antiken Geschichte mit sich. Dazu gehörte der Denar, der fast 500 Jahre umlaufen sollte. 60 Münzen werden präsentiert und erklärt, was die Symbole bedeuten. Der römische Kaiser wurde zum Garanten für das Wohlergehen der Bürger Roms, die von ihm prächtige Spiele, großartige Bauten und immer genug Getreide für den Lebensunterhalt erwarteten. Diese Kosten mussten aufgebracht werden, genauso wie der Lohn der Legionäre und die Gehälter der kaiserlichen Verwaltung. Am einfachsten ging dies durch Krieg. Die Eroberung neuer Provinzen brachte reiche Beute nach Rom.

Bibliothek


 

Das MoneyMuseum ist ein Ort des Austausches im Sinne des antiken Museions. Nicht fehlen darf dabei eine Bibliothek. Sie bildet einen würdigen Rahmen für die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen. Die von Tilla Theus gestaltete Bibliothek umfasst bibliophile Bücher, das Du-Magazin, die Manesse-Bibliothek der Weltliteratur, einen grossen Bestand an Diogenes-Büchern sowie Werke aus Wirtschafts- und Kapitalmarktgeschichte .

Wer die Bibliothek des MoneyMuseums besucht, besucht gleichzeitig das gesamte Museum.

   

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