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Königreich Makedonien, Philipp II., Tetradrachme

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Königreich Makedonien, Philipp II., Tetradrachme (obverse) Königreich Makedonien, Philipp II., Tetradrachme (reverse)

Diese Tetradrachme zeigt auf der Vorderseite den griechischen Götterchef Zeus. Sie wurde gegen Ende der 40er-Jahre des 4. Jahrhunderts v. Chr. in Pella geprägt, der Hauptstadt des antiken Königreichs Makedonien. Dort herrschte damals mit Philipp II. ein bedeutender Staatsmann (359-336 v. Chr.).

Bald nach seiner Thronbesteigung brachte Philipp das gold- und silberreiche Pangaiongebiet unter seine Kontrolle. Das ermöglichten ihm die massenhafte Ausprägung von Münzen, dem effizientesten Werbe- und Propagandamittel der damaligen Zeit.

Die Darstellung eines griechischen Gottes auf makedonischem Geld war Ausdruck von Philipps politischem Programm: Er vertrat einen panhellenistischen, gegen das Perserreich gerichteten Machtanspruch; er plante die Eroberung des persisch besetzten Kleinasiens und die Befreiung der dortigen griechischen Städte. Philipp wurde ermordet, bevor er seine Pläne umsetzen konnte. Das sollte erst seinem Sohn Alexander dem Grossen gelingen.

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