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Republik Österreich, 25 Schilling 1931

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Republik Österreich, 25 Schilling 1931 (obverse) Republik Österreich, 25 Schilling 1931 (reverse)

Der erste Weltkrieg (1914-1918) bedeutete einen tiefen Einschnitt in die österreichische Geschichte. Das frühere Herz des Habsburgerreiches, und die mächtigere Hälfte der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn, zerfiel während dem Krieg. 1918 trat Ungarn aus der Realunion mit Österreich aus; Kaiser Karl I. verzichtete auf seine ehemaligen Regierungsaufgaben, und die Erste Republik Österreich (bis 1938) wurde gegründet. Am 1. Januar 1925 wurde der Schilling als die neue Währung eingeführt. Er fusste auf dem Goldstandard und sollte zum Symbol der neuen österreichischen Einheit werden. Allerdings versuchte die österreichische Regierung, die Kontinuität der Währung durch die Ausgabe von bekannten Nominalen aufrechtzuerhalten. Ab 1925 produzierte die Münzstätte kupfernes Kleingeld im Wert von 1, 2 und 10 Groschen, welche die früheren Hellermünzen ersetzten. Zudem gab es in Silber halbe und ganze Schillinge, und ab 1926 in Gold auch Handelsmünzen zu 25 und 100 Schillingen – Nominale, die sich bereits in der alten Kronenwährung grosser Beliebtheit erfreut hatten. Die neuen Goldmünzen sahen sogar wie die alten Goldkronen aus; sie trugen auf der Vorderseite denselben doppelköpfigen Adler, und auf der Rückseite die Wertangabe zwischen zwei Lorbeerzweigen.

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