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Afrika, Kauris (Cypraea moneta und Cypraea annulus) in einem Tontopf

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Afrika, Kauris (Cypraea moneta und Cypraea annulus) in einem Tontopf (obverse) Afrika, Kauris (Cypraea moneta und Cypraea annulus) in einem Tontopf (reverse)

Kaurischnecken wurden in vielen Teilen der Welt als Geld gebraucht. Sie gehörten zu den am weitesten verbreiteten traditionellen Zahlungsmitteln. Ihr Wert variierte stark und hing vor allem von der Entfernung zur Küste und den grossen Handelsplätzen ab. Je abgelegener der Ort, desto höher war ihr Wert. Dieser war zudem saisonalen Schwankungen unterworfen, was von Ernten, Steuerterminen usw. abhing. Zu Beginn des 20. Jhs. sollen in den französischen Kolonien Westafrikas 60 bis 400 Kauris einem Franc entsprochen haben. Dabei muss allerdings auch berücksichtigt werden, dass das westliche Geld in den Kolonien eine sehr hohe Kaufkraft hatte.

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