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Kaiserreich Japan, Meiji-Periode, Mutsuhito, 10 Yen 1897

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Kaiserreich Japan, Meiji-Periode, Mutsuhito, 10 Yen 1897 (obverse) Kaiserreich Japan, Meiji-Periode, Mutsuhito, 10 Yen 1897 (reverse)

In der zweiten Hälfte der 1890er-Jahre flossen grosse Mengen Geld nach Japan. Es handelte sich um Reparationszahlungen, zu denen China nach dem Ersten Chinesisch-Japanischen Krieg (1894-1895) verurteilt worden war. Mit diesem chinesischen Silber kaufte der japanische Finanzminister in den folgenden Jahren grosse Mengen Gold. Im Jahr 30 der Meiji-Regierung (1897) hatte er so viel davon erworben, dass er die japanische Währung auf den Goldstandard umstellen konnte. Neue Goldmünzen wurden geprägt. Goldmünzen zu 1 und 2 Yen wurden nicht ausgeprägt, weil sie so klein gewesen wären, dass sie sich für den alltäglichen Geldumlauf nicht geeignet hätten. Es wurden daher nur 5-, 10- und 20-Yen-Münzen in Gold ausgegeben.

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