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Heiliges Römisches Reich, Friedrich II. von Hohenstaufen, Grosso zu 6 Denaren

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Heiliges Römisches Reich, Friedrich II. von Hohenstaufen, Grosso zu 6 Denaren (obverse) Heiliges Römisches Reich, Friedrich II. von Hohenstaufen, Grosso zu 6 Denaren (reverse)

Im 12. Jahrhundert hatte sich der Pfennig (oder Denar), fast im gesamten Abendland stark verschlechtert. Während früher aus einem Pfund Silber 240 Pfennige geschlagen worden waren, wurden nun aus der gleichen Menge Edelmetall immer mehr Münzen gemacht. Das war vor allem durch den wachsenden Geldbedarf bedingt, denn Handel und Gewerbe blühten. Deshalb wurden damals mit der Ausgabe neuer Münzen begonnen, den sogenannten Grossi. Sie waren grösser und schwerer als die Pfennige. Dennoch wurden für die neuen Grossi oft die gleichen Stempel verwendet, wie für die alten Pfennige. Das ist auch bei dieser Münze der Fall, der einfach ein vergrössertes Pfenniggepräge trägt. Geprägt wurde die Münze gegen Ende der Regierungszeit von Kaiser Friedrich II. (1194-1250) im Namen seines Vaters Heinrich VI. Prägeort war Mailand.

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